Bierfreunde Alstertal

KEIN APPLAUS FÜR SCHEIßE. SEIT 2007.

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Mai 09

Obama und das Weiße Haus kacken auf Werder

Alstertal/Washington US-Präsident Barack Obama hat vor dem Halbfinalrückspiel des UEFA Cups in Hamburg am morgigen Donnerstag (20.30 live in der Arena) vor einem Weiterkommen Werder Bremens gewarnt. Die Grün-Weißen seien ein Kackverein, der seines Gleichen suche, so der Demokrat. Mit einer vierstündigen Hassrede trat er heute morgen vor die Presse – und verwies auf den Bericht der BfA zum Thema Schweine-Wiese.

Obama hatte schon oft seit seinem Amtsantritt betont, wieviel Wert er auf Fairness, Qualität und Sexappeal legt. Nun illustrierte er diese Einstellung an einer in der Geschichte der Welt einzigartigen Pressekonferenz. „As the leader of the free world it is my duty and my pleasure, to emphasize, how important Hamburg‘s victory tomorrow is“ lies der 47-jährige verlauten „Bremen sucks really hard“ fuhr er energisch fort.
Diplomaten aus dem Weißen Haus waren am Montag nach Hamburg gereist um sich von der „Special Unit Pinneberg“ des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes CIA über den Stand der Ermittlung in der Sache Tim Wiese unterrichten zu lassen. „There is no doubt about the source of the disease former known as Mexico-Influenza, the report of the Beerfriends Alstertal has totally been verified by our Intellegence“ In Amerika werde die Krankheit daher fortan den Namen „Tim-Wiese-is-a-cock-sucking-twat-disease“(TWIACSTD) geführt.
Bereits in den vergangenen Wochen hatten die Vereinigten Staaten den Provinzclub aus der hässlichsten Stadt der Welt scharf für seine fortwährende Beschissenheit kritisiert, Vize Präsidentin Hillary Clinton sprach gar vom bekacktesten Stück Scheiße, das sie je gesehen habe „they suck so incredibly hard“ fluchte sie in einer Anhörung im Abgeordneten Haus.
Auch eine militärische Intervention ist mittlerweile nicht mehr auszuschließen. Laut Information des renommierten US-amerikanischen Auslandsjournal „Tim Wiese is gay Magazine“ lässt US-Verteidigungsminister Bob Gates bereits entsprechende Schritte prüfen um dieses “Versehen der Schöpfung” auszuradieren. Einzig  die noch nicht vollkommen gelöste Frage der Evakuierung der Beck‘s Brauerei steht einer gewaltsamen Liquidierung des Stadtstaates angeblich noch im Wege.
„Bremen is a piece of shit, which we are no longer willing to tolerate“ Stellte Obama in seiner Brandrede klar. „Germany diservers much better Clubs and cities than Bremen, Germany diserves Hamburg, Europe diserves Hamburg.“ Führte er weiter aus. Er danke Gott, dass Mladen wohl morgen wieder fit sei und verfluchte Thomas Schaaf, der auf die Feststellung, dass er auf die Bundesliga scheiße indem er alle seine weniger  beschissenen Spieler für das Spiel gegen den „fabulous HSV“ schone reagierte wie ein Bremer Mädchen während der ersten Menstruation. In einem globalisierten, modernen Europa, indem womöglich schon Wolfsburg Deutscher Meister würde, so der Commander-in-chief weiter, könne man den Bürgern in Zeiten der Wirtschaftskrise nicht zumuten, dass sich ein derartiger Mistverein an die Seite Barcas oder ManUs auf den Fußballthron setze. „I‘m fuckin‘ serious – Bremen is a boner-biting cunt-club, nothing else“ echauffierte sich der beliebteste Mann der Welt und schloss schließlich – symbolschwanger den Nachdruck seines Anliegens demonstrierend – mit den Worten „and therefore, as a free man, I take pride in the words: Die Hölle den Bremern, Istanbul uns; wir sind alle Hamburger Jungs.“(pos)

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Feb 09

Ein Wochenende wie frisch gezapft

Alstertal – Die Bierfreunde Alstertal haben das beste Wochenende seit knapp 34 Jahren hinter sich gebracht. Im Stile eines Spitzenteams verfolgten sie einen Bundesligaspieltag, den man sich geiler garnicht vorstellen kann und bewiesen am Samstag Abend erneut ihre sexy Feier- und Saufqualitäten. Wieder einmal unterstrich das Kürzel BfA unterdessen seinen Anspruch der universellen Gültigkeit.

Das Wochenende begann mit dem Gipfeltreffen der Pottprolleten im asozialen Schalke Miststadion. Durch einen Fehler in der Matrix kam es dazu, dass der lispelnde Halbzeitflitzer Kevin-Jaqueline Kuranyi äußerst sehenswert zum 1:0 einnetzte bevor irgendwer irgendwann für den etwas weniger beschissenen BVB ausglich. Das Spiel war ungefähr so interessant wie Belgien und betraf in der erschütternden Mittelmäßigkeit seiner Akteure den HSV etwa soviel wie das Rathaus in Wuppertal.

Brisant wurde es erst am Samstag. Kaum konnten die Bierfreunde auf der ganzen Welt ihren Eiern trauen als diese die Niederlagen von Bremen, Hertha und (jetzt kommts) Bayern meldeten. Der Niedergang Bremens gegen Cottbus überraschte dabei noch am wenigsten, auch wenn er unsere Herzen mit einem wohligen Gefühl der Wärme erfüllte. “Cottbus ist das Bremen des Ostens, ich fühle mich sehr wohl zwischen all den arbeitslosen Nazis” weiß der Werder-Pädophile Thorsten Frings “ich würde den Weg in die zweite Liga sehr gerne mit der Energie antreten”. Jedenfalls gilt: Bremen fast Abgestiegen.

Hertha hat einfach nur früher gemacht was alle für demnächst prophezeit haben: Mit ihrem Scheiß Fußball einfach nicht mehr gewonnen. Dass Jetzt plötzlich die Schiedrichter an den Pranger gestellt haben nachdem sie jahrelang ständig den HSV quasi in den Arsch gefickt haben ohne dass sie jemand beschwert soll jawohl eine Farce sein. Nicht mit uns! Bildet euch nichts ein, ihr Hauptstädter, Berlin fehlt (die) Abgezocktheit.

Was echt einfach nur geil ist: Bayern verkackt daheim gegen Köln. Ich werd nicht mehr. Die scheiß Bayern stehen nach ihrer dritten Pleite im vierten Rückrundenspiel nunmehr auf Platz 16 der Rückrundentabelle, nur (Achtung) Dortmund und Werder sind noch schlechter ins neue Jahr gestartet. Wie lange haben wir darauf gewartet, dass Bayern und Bremen mal gleichzeitig scheiße dastehen? Für den Titelkampf jedenfalls gilt schonmal: Bayern fällt Aus.

Bester Dinge machten sich die Bierfreunde jedenfalls auf den Weg zur Ein- bzw. wenn die BfA kommen eher Entweihungsparty der sogenannten “WG –> S.A.M.” Hintergrund dieser Bezeichnung sind die drei weiblichen Bewohnerinnen eben dieser, Sarah, Anna und Milena. Die BfA sahen aus Rücksicht auf das weibliche Geschlecht und diplomatischem Kalkül – immerhin wurde durch die BfA an diesem Abend das männliche Geschlecht erstmals glaubwürdig in dieser Wohnung vertreten, da will man nicht gleich den Ruf versauen – davon ab, diese Benennung zu bewerten. Auch den toughen Hinweis darauf, dass taff (Tim, Arno und Fabulous Fabi) eh viel cooler ist als S.A.M., trotzdem aber nicht cool genug und in seiner infantilen Naivität zu bemüht ist, als das es sich für die BfA Komune anböte, verkniff man sich größzügig, es sollte ja ein Fest der Geschlechter werden.

sam

Da aber was los: Die BfA bei der Einweihung der WG S.A.M. am Scheideweg

Die BfA jedenfalls auf dem Weg in die Einweihung einer reinen Frauen WG – kein Zufall also, dass ich im nahegelegenen Scheideweg das Auto parkte. (Das meine ich so wie es da steht, leider konnte kein Bierfreund an diesem Wochenende metaphorisch “sein Auto im Scheideweg parken”) Die Wohnung präsentierte sich in herrlichster Gegend situiert in einem angenehmen Gelb gestrichen hübsch und noch nicht einmal so Mädchenhaft eingerichtet wie man das gedacht haben könnte – Hut ab, liebe Mädels, duffte Bude!

Wie so oft war auch an diesem Abend der Alkohol Quell allen Spaßes. Auch andere Drogen wurden munter und im Beisein einer etwas älteren Frau, die sich nachdem Mutmaßungen laut geworden waren, es handele sich um eine engagierte Fotografin, als Zollpolizistin entpuppte, konsumiert. Unterdessen zwang sich mehr und mehr eine Art Omnipräsens der drei magischen Buchstaben auf. Das passiert oft, wenn viel und von den Richtigen gesoffen wird. So erinnerte das Niveau der Konversationen mal wieder an Ballermann für Arme, was vor allem dem Benehmen fon Arno und der Marschroute Bier für Alle (’cause Beer’s fuckin’ Awesome) lag. Der aus Hamburg scheidende Berg (“Berg frisst Alles”) glänzte einmal mehr mit der Beileidigung fast Aller und Brüllte fanatisch Ansprachen in die weite Welt hinaus. Besonders mussten die Bierfreunde in einer ansonsten zwar bunten aber homogenen Partygesellschaft allerdings feststellen: Bonzen fallen Auf.  Brusthärchen-feinrippunterhemd-Ansonsjackett sind definitiv ebenso wenig im Sinne des Erfinders wie Bewunderung für Arroganz.

Aber die Bierfreunde feierten Anna und niemanden sonst, außerdem hielt sich die Arschlochdichte insgesamt in Grenzen (vergleichbar etwa mit der im zukünftigen Kabinett des Bundeskanzler fabian Albrecht) was man von der Dichte der Arschlöcher der Gemeinten vermutlich nicht behaupten kann (eine Bisweilen fremde Ambivalenz…). Neben dem Rechts-Außen, der sich dem Stadium seiner Erkrankung entsprechend (BfA Online berichtete) derzeit in Middlesex aufhält, wurde auch die Mohnhaupt schmerzlich vermisst, sie organisiert momentan den sozialistischen Wiederstand an der Wall Street. Erleichtert stellten die Bierfreunde, indem sie noch lautstark bis in die Puppen weiter feierten, fest, dass Anna Kack vereinzelten Bedenken entschieden entgegentrat und bewies, dass sie jedenfalls an ihrer äußerst erfolgreichen und mustergültigen Philosophie der Gastgeberei nicht das Geringste geändert hat – die Bierfreunde rufen Chaupeau, verneigen und bedanken sich ganz herzlich für die schöne Fete!

Aber Fußball, liebe Leserinnen und Leser, ist unser Leben, ja, König Fußball regiert die Welt. Nun also zum historischen Teil. Der Hamburger Sportverein steht nach einem Sieg in Düsseldorf bei Köln gegen Leverkusen auf dem ersten Tabellenplatz und hat beste Chancen, Deutscher Meister zu werden. Ahn ma den.

Gebeutelt von den Kollateralschäden die eine solch intensive Feier mit sich bringt, gelang es einigen Bierfreunden, sich bei Udo zu diesem Spiel des Tages zu versammeln. Erneut verzichten mussten die Bierfreunde auf den verpesteten Rechts-Außen sowie auf Kellner, der es vorzog, mit seiner Mutter Kaffee zu trinken. Dem Rest, der sich wie gewohnt an ordinärsten Kleinigkeiten erfreute (Produkt der spielbegleitenden Diskussion war unter anderem der Entwurf einer Kot Galerie als Pendant der neuen BfA Kommune zum femininen Einrichtungsstil der WG –> S.A.M.) und in der Melancholie des körperlichen Entgiftungsprozesses über buchstäblich jede Scheiße lachte, bot sich eine unglaublich aufregende Konstellation. Niemals, so ließ sich schon vor Anpfiff sagen, hatte seit der Gründung der BfA ein so entscheidenes, spannendes Bundesligaspiel gegeben. Mit einem Sieg zogen wir bekannter Maßen an die Tabellenspitze, hätten wir verloren, wären wir hinter die Werkself zurückgefallen. HAMM WIR ABER NICHT.

hhihihi

Es ist schier unvorstellbar, was abgeht wenn's wirklich klappt. Gönnt euch einen Moment der Stille, lehnt euch zurück, springt dann auf, reißt die Arme hoch, dreht euch einmal im Kreis, vorwärts, seitwärts, 1,2,3 und dann setzt euch wieder hin.

Die Bayer-Elf, momentan auf Grund des Baus der Calli-Arena in der Geisterarena zu Düsseldorf heimspielend, war schon in den letzten Wochen als ernstzunehmenster Konkurrent im Titelkampf in Erscheinung getreten, da sie auch ganz gut immer gespielt hat. Den Bierfreunden war klar: Wenn wir denen drei Punkte abnehmen, ist der Rest reine Formsache. Dementsprechend groß war die Freude über das 1:0 durch Nutella-Star Marcellus Jansen. Gerade noch rechtzeitig hatte der Gladbacher versenkt, bevor der 40 Kilo schwere Unheilsbringer Keule den Raum betrat. Keules Talent, mit seiner Anwesenheit Elend und Verderben in jedes Fußballspiel zu bringen, dem er in irgendeiner Form beiwohnt, nutzte dieses Mal Patrick Helmes, der äußerst humorlos den Ausgleich markierte. Aber wie sangen die Weltmeister von ’74 noch weiter? “Ja einer für alle, alle für einen, wir halten fest zusahammen. Und ist der Sieg dann unser, sind Freud und Bier für uns alle bestellt.” Diese Tugenden verkörperte der HSV an diesem Sonntag, sodass sogar erneute Ausfälle durch ausgekugelte Finger, Gelb- und Rotsperren und anderes Zeugs aufgefangen werden konnten. Zudem musste glücklicher Weise Keule in der zweiten Halbzeit ziemlich hart kacken. Die maskuline Haushaltspolitik der WG AS Linde führte dazu, dass kein Klopapier zur Reinigung der Rektalgegend zur Verfügung stand, sodass Keule sein liebstes Loch mit seiner eigenen Zunge von den dunkelgrünen Fekalrückständen befreien musste. Diese Beschäftigung fetishistischen Arschleckens zelebrierteer er minutenlang leidenschaftlich und lautstark stönend. Prompt schlug Jansen wieder zu. Im Anschluss sah das Publikum in Düsseldorf unter den Augen Jesu Christi, der im Auftrag seines Vaters, seiner heiligen Dreifaltigkeit, Spieler beobachten sollte, die sich für einen medienwirksam inszenierten Tod auf dem Spielfeld eignen könnte suchen sollte und seiner Frau Franz-Joseph Strauß (“Ein Volk, das diese wirtschaftlichen Leistungen vollbracht hat, hat ein Recht darauf, von Auschwitz nichts mehr hören zu wollen.” u.v.m.), eine spannende Partie in der, so müssen wir den Pharmazeuten aus Leverkusen gegenüber respektvoll einräumen, bis zum Ende alles offen war. Das lag allerdings auch an Ivica Olic, der mental schon in Uli Hoeneß sein Dickdarm zu ejakulieren schien als er wenige Minuten vor Schluss im Stile eines Ivica Olic alleinstehend vor dem Tor die Vorentscheidung verkackte (Jesus: “Den nehmwa, damachen wir einfach n Kreislaufkollaps draus, da wird sich keiner beschweren”)

Cleverness, Coolness, Meisterschaft und Kackwurst waren die meist benutztestensten Begriffe dieses Abends. Nach dem Abpfiff überkam die Bierfreunde erstmals das Gefühl, wirklich Meister werden zu können. Auch Verantwortlichen des HSV, die Journalisten Premieres (und nicht einmal Wortbonze und Spiegelwichser Marcel Reif konnte dem HSV auf die Glatze spucken) und Haudegen Stefan Effenberg, der uns mit Feststellungen wie “der HSV wollte gewinnen” am unermesslichen Schatz seiner fußballerischen Weisheit teilhaben lies, spürten, dass sie in der nicht annähernd ausverkauften LTU Arena, die trotzdem den Zuschauerrekord der Klapps-Callis brach, den kommenden Deutschen Meister gesehen haben. Wer soll den HSV noch aufhalten? Bayern hat man bereits zuhause geschlagen, die Wolfsburg spielt auswärts auch eher wie Opel und wird nächste Woche in die Insolvenz geballert und Hertha is ja nun echt kacke so vom Ding her. Putzen werden wir sie auch. Hoffenheim schmort hoffentlich schon bald in den Brünsten der Hölle und sonst is da ja nichts. Die Tabelle, so haben Wissenschaftler der Hula-Hup Universität zu Pforzheim an  der Rulps errechnet, wird am letzten Spieltag genauso aussehen wie jetzt. Kein Wunder, haben doch schon die Weltmeister um Kaiser Franz gleich zu Beginn ihres Liedes die Reihenfolge festgelegt. “HA(mburg), HO(ffenheim), HE(rtha).

Die Meisterschale, lieber HSV, liegt bereits besoffen und nackt im Elternschlafzimmer der Bundesliga. Bayern hängt kotzend im Garten, Hoffenheim wird grad von der Polizei abgeholt, Hertha kriegt eh keinen hoch und Bayer hast du eben im Wohnzimmer K.O. geschlagen. Für einen erfolgreichen Abschluss der Privatparty Saison 08/09 musst du also nur noch die Hose runterlassen und zustechen. Bitte versau es nicht.(pos)