Impressionen vom St. Patrick’s Day

Nach 15 Schnaps und 20 Bieren
eträgt man sie ganz gut, die Iren
doch Nüchternheit und Tageslicht
schmeicheln dem Iren wahrlich nicht.

In Dublin kommt auf eine Meile
allerhöchstens eine Geile.
Und dafür 20.000 Bratzen,
die rülpsen, furzen, grö‘ln und schmatzen.

Sie fahren auf der falschen Seite
Staat, Banken, und das Volk sind pleite.
Doch strömt in Pubs Ale, Scotch und Guinness
sobald der Erste morgens drin ist.

Schon Kinder können Pints verschlucken
ohn‘ mit der Wimper nur zu zucken.
Vor Schulbeginn macht Cider heider
und Mittags geht‘s mit Whiky weider.

Vier Stunden dann im Pub gesessen
bestellt der Ire Mittagessen
Vorzugsweise gibts dazu
aus Hundenäpfen Irish Stew.

was stinkt nach Furz, Mist, Gammel, Fäule
war früher einmal Hammelkeule.
Der Ire aber muss es kochen
bis es aussieht wie erbrochen.

Alles zeugt, was er auch tut
von kollosalem Übermut.
Er kann sich schlicht gesagt nicht zügeln
Weder beim Saufen, noch beim Prügeln.

Haut man sich grad nichts in die Plautze
dann gegenseitig auf die Schnauze.
Nirgends sonst in ganz Europa
prügeln sich Sohnemann und Opa.

Benehmen, Intellekt und Kleidung
spotten jeglicher Beschreibung.
Ihr Kaudawelsch ist unverständlich,
ihr Englisch-Dialekt ist schändlich.

Sie sind unsagbar unansehnlich
und sehen sich verdächtig ähnlich.
Noch dreckiger als Hals und Ohr
beim Iren einzig der Humor.

Nur logisch, dass sie so viel trinken,
wo alle hässlich sind und stinken.
Drum: Mischt man sich in diesen Haufen,
heißt‘s Augen zu und reichlich saufen
im asozialsten Land der Welt
kein Wunder, dass es uns gefällt.