“Lauft, meine kleinen schwarzen Freunde, lauft!”

Weltmeisterschaften sind nicht nur für Spieler und Fans das Größte. Auch die Kommentatoren, die in Echtzeit ihre Fachkenntnis auf das Spielgeschehen dropen fiebern seit Monaten auf das Großereignis hin. Über Fußballspieler und ihre Aussagen wird sich ja – auch hier – zu Genüge lustig gemacht. Zeit, einmal auf die Perlen der Liveberichterstattung zu blicken. Die Bierfreunde haben die besten Kommentare der letzten Jahre für euch zusammengestellt:

Heribert Faßbender

„Es steht im Augenblick 1:1. Aber es hätte auch umgekehrt lauten können.“ In der Tat hätten sie sich über ein 1:1 auch nicht beschweren dürfen.

“Und jetzt skandieren die Fans wieder: Türkiye, Türkiye. Was so viel heißt wie Türkei, Türkei.” Danke, Berti!

“Sie sollten das Spiel nicht zu früh abschalten. Es kann noch schlimmer werden.” Geil! Als HSV Fan kann es einem ja gar nicht schlecht genug sein!

“Fußball ist inzwischen Nr. 1 in Frankreich. Handball übrigens auch.” Und du bist in Deutschland Nr. 1, Heribert! Marcel Reif übrigens auch.

Marcel Reif

„Ich will nicht parteiisch sein. Aber lauft, meine kleinen schwarzen Freunde, lauft!“ Marcel Reif und parteiisch? Wer sagt den so was???

„Wenn Sie dieses Spiel atemberaubend finden, haben sie es an den Bronchien.“ Und wer deinen Kommentar länger als eine Halbzeit aushält hat es an den Ohren…

„Je länger das Spiel dauert, desto weniger Zeit bleibt.“…dein Gelaber auszuschalten und auf Stadionsound umzustellen.


Gerhard Delling

„Wenn man ihn jetzt ins kalte Wasser schmeißt, könnte er sich die Finger verbrennen.“ Hoffen wir, dass sich die Jungs vom DFB im heißen südafrikanischen Winter nicht verkühlen…

„Da geht er durch die Beine, knapp an den Beinen vorbei, durch die Arme.“ …Knapp am Pfosten vorbei direkt ins Tor.

„Die haben den Blick für die Orte, wo man sich die Seele hängen und baumeln lassen kann.“ Echt – Seelen sind eh voll schwul, hängt sie auf!

„Die Luft, die nie drin war, ist raus aus dem Spiel.“ Und dann wurden auch noch die Tore, die nie gefallen sind, aberkannt. Grund genug für die Fans, die nie da waren, nachhause zu gehen.

Johannes B. Kerner

„Wenn man Gelb hat und so reingeht, kann man nur wichtige Termine haben.“ Zum Beispiel Tickets für die Show von Reinhold Beckmann.

„Halten Sie die Luft an und vergessen Sie das Atmen nicht.“ Halt endlich die Schnauze und kommentier das Spiel!

„Es ist schon an der Grenze zum Genuss, den Koreanern zuzusehen.“ Das könnte man von deiner Truthahnsalami auch behaupten!

Werner Hansch

„Ja, Statistiken. Aber welche Statistik stimmt schon? Nach der Statistik ist jeder 4. Mensch ein Chinese, aber hier spielt gar kein Chinese mit.“ Oder mit Matthias Sammers Worten: „Statistiken sind dazu da, um gebrochen zu werden!“

„Man kennt das doch: Der Trainer kann noch so viel warnen, aber im Kopf jedes Spielers sind 10 Prozent weniger vorhanden, und bei elf Mann sind das schon 110 Prozent.“ Das is’ ne ganze Menge…

„Wer hinten so offen ist, kann nicht ganz dicht sein.“ Die Rede ist hier offenbar von Tim Wiese…

Günter Netzer

„Ich hoffe, das die deutsche Mannschaft auch in der 2. Halbzeit eine runde Leistung zeigt, das würde die Leistung abrunden.“ Wo er Recht hat…

„Da haben Spieler auf dem Platz gestanden, gestandene Spieler.“ Ja das waren noch andere Zeiten. Aber es war halt ne andere Zeit.

Die Nase ist halt eine verletzliche Stelle, und wenn man sie mit den Stollen oder der Fußspitze berührt, kommt es zu Nasenbluten.” Also, lieber Nachwuchs: Lieber auf die Fresse oder in die Eier treten.


Gerd Rubenbauer

(Als der Fifa-Offizielle eine Minute Nachspielzeit anzeigt) “Jetzt wechselt Jamaika den Torwart aus!” Das ist aber auch ein verrücktes Völkchen…

“Die Achillesferse von Bobic ist die rechte Schulter.” Und das Herz eines Bierfreundes schlägt in der Leber.

Jörg Dahlmann

„Da geht er, ein großer Spieler. Ein Mann wie Steffi Graf.“ Großes Damentennis war er!

“Kohler köpft alles weg, der würde sogar eine Kiste Bier aus dem Strafraum köpfen.” Die Bierfreunde würden eher eine Kiste Bier im Strafraum köpfen, wenn man sie nur ließe…

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